Eine Frau hält in der Abenddämmerung eine leuchtende Bambuslaterne über das hohe Gras

Sonnenglas Bambuslaterne

Japanische Tradition. Licht aus Afrika.

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Die Bambuslaterne

Eine Andon-Laterne aus Shizuoka. Darin ein SOMO aus Johannesburg.

Hauchfeine Bambusstäbe, von Hand gefertigt in der Werkstatt Miyabi Andon. In der Mitte sitzt das SOMO-Solarlicht. Abends legt der Bambus ein Muster aus Licht und Schatten in den Raum.

Die Ariake-Andon

Ein Licht aus der Edo-Zeit

In der Edo-Zeit brannten in Andon-Laternen Rapsöl und ein Docht. Ein Rahmen aus durchscheinendem Washi-Papier hielt den Wind von der Flamme fern.

Die Ariake-Andon hatte eine Besonderheit: Nachts hängte man die Lampe in den Rahmen, gedämpft, als Nachtlicht. Ihren Namen hat sie vom Ariake-Mond, der bis in die frühen Morgenstunden am Himmel steht.

Die Bambuslaterne nimmt diese Form auf. Statt Öl und Docht leuchtet darin das SOMO — eine Andon für das 21. Jahrhundert.

Die Bambuslaterne leuchtet vor grauem Hintergrund, warmes Licht fällt durch die feinen Bambusstäbe

Suruga-Bambusgitterarbeit

Fast jeder Schritt in einer Hand.

Die Laterne entsteht in Suruga Takesensuji Zaiku, einem Bambushandwerk aus Shizuoka, das Japans Wirtschaftsministerium als traditionelles Handwerk anerkannt hat. Die Werkstatt Miyabi Andon gehört zur Vereinigung der Suruga-Bambusgitter-Handwerker und ist eine der wenigen, die dieses Handwerk noch bewahren. Fast jeden Schritt macht dort ein einziger Kunsthandwerker.

  1. Vom Bambus zum Rohstoff

    Madake- und Moso-Bambus wächst zwei bis drei Jahre. Geerntet wird er, wenn er lang und gerade ist und weit zwischen den Knoten. Dann wird er entölt und getrocknet.

  2. Hauchfeine runde Stäbe

    Schneiden, spalten, ziehen — Hegi, Kowari, Higohiki. Tausend dieser Stäbe nebeneinander, heißt es, ergeben die Breite einer Tatami-Matte.

  3. Die Laterne

    Zum Schluss werden die Stäbe zur Laterne: abgezogen, gebohrt, zusammengesetzt. Jede wird so ein Unikat.

Eine Frau hebt in der Abenddämmerung eine leuchtende Bambuslaterne in den Himmel, um sie herum hohes Gras

Jede ein Unikat

Keine gleicht der anderen.

Die kleinen Biegungen und Unterschiede im Bambus sind keine Fehler. Sie sind Spuren von Licht, Wasser und Wind, mit denen er gewachsen ist — und sie geben jeder Laterne ihr eigenes Lichtspiel.

Zwei Kontinente

Gefertigt in Shizuoka. Zum Leuchten gebracht in Johannesburg.

Eine Kollaboration aus zwei Welten, die auf den ersten Blick nicht weiter voneinander entfernt sein könnten – und trotzdem so gut zusammenpassen.

Shizuoka, Japan

Der Bambus

In einer ruhigen Werkstatt verarbeiten Kunsthandwerker hauchfeine Bambusstäbe von Hand — eine Technik, die seit Generationen weitergegeben wird. In Japan leuchtet Sonnenglas seit 2018: zuerst als Licht bei Erdbeben und Stromausfällen, heute in Wohnungen und Cafés im ganzen Land.

Johannesburg, Südafrika

Das Licht

Das SOMO bauen wir in unserer Fair-Trade-zertifizierten Fabrik in Johannesburg, die fast vollständig mit Solarstrom läuft. Dort haben Menschen feste, fair bezahlte Arbeit — in einer Region, in der mehr als 60 Prozent der jungen Menschen keine haben.

In Japan heißt die Laterne EN, geschrieben 縁: Verbindung. Die unsichtbaren Fäden zwischen Menschen, Kulturen und Zeiten.

Unsere Fabrik →

Das Licht in der Laterne

Tagsüber Sonne. Abends Licht.

Das SOMO lädt in der Sonne oder per USB-C. Zum Einschalten richtest du den Magneten oben im SOMO auf den Einstellpunkt aus. Der Magnetschalter schaltet das Licht dann auch selbst ein und aus und schont so den Akku.

Mehr über das SOMO

Im Shop

Mit SOMO oder ohne

Im Komplettset bringt die Laterne ihr Licht gleich mit. Hast du schon ein SOMO, gibt es sie auch allein.

  • Im Paket Bambuslaterne · SOMO Classic

  • Im Paket Bambuslaterne

Inkl. MWST · zzgl. Versand (kostenlos ab CHF 100)

Häufige Fragen

Richte den Magneten oben im SOMO auf den Einstellpunkt aus. Der Magnetschalter schaltet das Licht auch selbst ein und aus und schont so den Akku.

Im Komplettset: die Bambuslaterne und ein SOMO Classic. Ohne SOMO bekommst du die Laterne allein — falls du schon ein SOMO hast.

Aus natürlichem Madake- und Moso-Bambus, von Hand gefertigt in Shizuoka, Japan.

Weil jede von Hand aus natürlichem Bambus entsteht. Kleine Biegungen und Unterschiede in den Stäben gehören dazu — sie machen jede Laterne zum Unikat.

Die Werkstatt Miyabi Andon in Shizuoka, Japan, in Suruga-Bambusgitterarbeit. Fast jeden Schritt macht dort ein einziger Kunsthandwerker. Das SOMO bauen wir in unserer Fabrik in Johannesburg.

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Neues aus unserer Manufaktur in Johannesburg — ein paar Mal im Jahr, ehrlich und kurz.

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